Der Begriff und der Blick in die Geschichte

"Versuch der Annäherung an einen vielschichtigen Begriff
Hintergrund, Inhalte und Bedeutung des Empowerment-Konzepts"

Vortrag auf dem Curriculum -Workshop der Stiftung LEBENSNERV
am 9. Dezember 2005

von H.- Günter Heiden

Vorbemerkung

Die deutsche Sprache hat Begriffe hervorgebracht, die unübersetzbar in andere Sprachen sind: So gelten die Begriffe „Kindergarten“, „Sauerkraut“ oder „Autobahn“ als typisch deutsch und werden im Englischen auch so verwendet und nicht anglifiziert. Ähnliches gilt umgekehrt für den Begriff „empowerment“. Im Englisch-Wörterbuch von Langenscheidt heißt es zwar, man könne den Begriff „empower“ mit „ermächtigen“oder „bevollmächtigen“ übersetzen, doch ein Substantiv „Ermächtigung“ erinnert mich an das Ermächtigungsgesetz im sogenannten „Dritten Reich“ und eine „Bevollmächtigung“ scheint mir eher Ähnlichkeit mit dem Alltag eines Gerichtsvollziehers zu haben. Das geht nun nicht nur mir so – viele deutschsprachige AutorInnen, die sich mit dem Empowerment-Konzept beschäftigen, bleiben auch im Deutschen ganz einfach beim „empowerment“. Im Französischen wird ebenfalls von „l’empowerment“ gesprochen, eine treffende Übersetzung gibt es auch hier nicht.
Mein Aufgabe ist es, den Begriff „Empowerment“ etwas deutlicher herauszuarbeiten. Ich möchte mich in einem ganzheitlichen Sinne einmal von verschiedenen Seiten an diesen Begriff annähern, damit es uns besser gelingt zu verstehen, was damit gemeint sein könnte. Denn wenn wir als Stiftung LEBENSNERV ein „Empowerment-Training“ anstreben, sollte einigermaßen klar sein, was dabei alles mitschwingen kann. Ich möchte dabei recht langsam und ausführlich vorgehen, und möglichst viele Facetten des Begriffes und seiner heutigen Verwendung vorstellen...

Den vollständigen Vortrag finden Sie hier - auf der Seite der Stiftung Lebensnerv